Historie

Historie agnion – eine Erfolgsgeschichte

1999 - 2004 | Pionierarbeit an der TU München

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl wurde an der TU München in den Jahren von 1999 bis 2004 die Idee und das Konzept des Heatpipe-Reformers entwickelt und patentiert. Aufgrund der sehr guten Ergebnisse und Erfolge wurden für die technische Umsetzung Förder- und Entwicklungsprogramme mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Mio. Euro bewilligt. Im Rahmen eines EU-Projektes wurden im obengenannten Zeitraum am Lehrstuhl für Thermische Kraftanlagen der TU München insgesamt drei Versuchsanlagen in Betrieb genommen.

2006 | Ausgezeichnete Entwicklungsarbeit

Der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber hat Prof. Dr. Jürgen Karl am 1. Juni 2006 einen Anerkennungspreis im Rahmen des Bayerischen Energiepreis für die Entwicklung des Heatpipe-Reformers verliehen. Mit dem Bayerischen Energiepreis werden innovative energietechnische Lösungen, Verfahren und Systeme aus den Bereichen: Rationelle Energienutzung, Erneuerbare Energien und neue Energietechnologien ausgezeichnet.

2007 | Gründung der agnion-Gruppe

2007 nahm die agnion Technologies GmbH, mit heutigem Sitz in Pfaffenhofen a.d. Ilm, ihre Geschäftstätigkeit auf. Mit der Unterstützung deutscher und amerikanischer Investoren wurde ein Unternehmen aufgebaut, das sich der Markteinführung und Weiterentwicklung des Heatpipe-Reformers widmet.

2009 | Inbetriebnahme Pilotanlage

In Pfaffenhofen a.d.Ilm ist seit 2009 eine Demonstrationsanlage mit einer elektrischen Leistung von 150 kW in Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieb. Mit dieser Pilotanlage wurde im Dauerbetrieb die hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des agnion Heatpipe-Reformers unter Beweis gestellt. Die Anlage ist bis heute in Betrieb und dient Forschungszwecken.

2011 | Erste Kundenprojekte

Im Mai 2011 wurde der Grundstein für die erste kommerzielle Anlage in Grassau, südlich des Chiemsees, gelegt. Diese wurde im Dezember 2011 ihrer Bestimmung übergeben und versorgt ca. 700 Haushalte mit Strom und 200 Haushalte mit Wärme.

2012 | Netzanschluss in Grassau

Die Anlage in Grassau geht ans Netz. Das Vorzeigeprojekt wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative und des Umweltinnovationsprogramms unterstützt.

2012 | Netzanschluss in Auer, Italien

Der erste Reaktor einer Kundenanlage in Auer, Italien, geht ans Netz und speist Strom ein.

2013 | agnion inc. wird von der ENTRADE-Gruppe übernommen

Die ENTRADE-Gruppe erwirbt alle Aktien der agnion energy inc. von Kleiner Perkins Caufield & Byers, Wellington Partners, Munich Venture Partners sowie Waste Management, die zuvor gemeinsam knapp 35 Mio. Euro in das junge Unternehmen investiert hatten.

2013 | Prof. Jürgen Karl kehrt als Leiter des wissenschaftlichen Rates der agnion zurück

Die agnion bindet führende wissenschafltiche Partner unter der Leitung von Prof. Jürgen Karl in die weitere Entwicklung der agnion ein. Das Fraunhofer Institut UMSICHT in Oberhausen, das AUTARK Institut für Energieforschung und die Hochschule Zittau/Görlitz in Zukunft werden in Zukunft enger mit der agnion zusammenarbeiten. Die agnion energy GmbH ist keine Fortführung der agnion Technologies GmbH sondern entstand durch die Umbenennung der RIT Engineering GmbH mit Sitz in Zittau.
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