Heatpipes

Der Aufbau des agnion Heatpipe-Reformers

Der Brennstoff (feste Biomasse wie Holzreststoffe, Hackschnitzel, Pellets, Landschaftspflegematerial, u.ä.) wird über ein Schleusensystem in den Wirbelschichtvergaser, den eigentlichen Reformer, eingetragen. In einer Wirbelschicht wird ein Sandbett durch einen Gasstrom in der Schwebe gehalten; beim agnion Heatpipe-Reformer wird dafür Wasserdampf eingesetzt.

Im so ‚fluidisierten’, hochturbulenten Sandbett vermischen sich die Brennstoffpartikel ideal und beginnen - bei Temperaturen um 800°C - sich in ein überwiegend aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid bestehendes Gasgemisch umzusetzen.

Die wesentliche Innovation des Heatpipe-Reformer-Konzeptes besteht darin, dass das Kernproblem des Wärmeeintrags besonders einfach, kompakt und kostengünstig mit sogenannten Heatpipes gelöst wird. Mit Heatpipes ist es möglich, die erforderlichen Wärmeströme bei geringem Temperaturgefälle und hoher spezifischer Leistung zwischen Brennkammer und Reformer zu übertragen.

Heatpipes für effizienten Wärmeeintrag

Heatpipes sind geschlossene Rohre, die mit einem Arbeitsfluid gefüllt sind. Das Arbeitsfluid - beispielsweise Natrium oder Kalium - verdampft in der Heizzone und kondensiert in der Kühlzone des Wärmerohrs. Die dabei auftretenden Wärmeübergangskoeffizienten sind um beträchtliche Größenordnungen höher als bei rauchgasdurchströmten Rohren, sodass der Wärmeeintrag nur noch durch den (bereits sehr hohen) Wärmeübergang von der Rohroberfläche in die Wirbelschicht limitiert wird.

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